Was tun gegen Schuppen?

50% sind von Schuppen betroffen

(50% der Bevölkerung sind von Schuppen betroffen, Bildquelle: www.headandshoulders.de)

Schuppen sind ein lästiges Übel und mindestens 50 Prozent der Bevölkerung in Deutschland sind einmal in ihrem Leben von der Erscheinung betroffen. Die Kopfschuppen können die Betroffenen stark einschränken, denn die meisten der Betroffenen klagen nicht nur über Schuppen, sondern ebenfalls über einen starken Juckreiz. Außerdem kommt es immer wieder vor, dass Leute mit einem übermäßigen Schuppenanteil von den Mitmenschen schief angeschaut oder sogar gemieden werden. Dabei sind Schuppen keine ansteckende Krankheit. Zu diversen Anlässen sind Schuppen besonders lästig. Wer beispielsweise zu einem Vorstellungsgespräch geht und einen dunklen Anzug oder eine Bluse trägt, der wird die Schuppen verfluchen. Denn diese sieht man ausgezeichnet auf der Kleidung. Ebenfalls hinterlässt es auch bei einem Date keinen guten Eindruck, wenn Schuppen vorhanden sind. Denn wer Schuppen hat, macht oft einen ungepflegten Eindruck, obwohl das gar nicht stimmt.

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FAQ: Was tun gegen Schuppen

  1. Was sind Schuppen?
  2. Was sind die Ursachen der Schuppen?
  3. 10 Tipps: Wie werde ich Schuppen wieder los?
  4. Test: Haben Sie trockene oder fettige Schuppen?
    1. Lösung: „Ich habe trockene Schuppen“
    2. Lösung: „Ich habe fettige Schuppen“
  5. Hausmittel gegen Schuppen
  6. Wann muss ich zum Arzt?
  7. Was passiert, wenn ich Schuppen unbehandelt lasse?

1. Was sind Schuppen?

Schuppen sind abgestorbene Hautzellen der Kopfhaut. In der Praxis wird zwischen trockenen und fettigen Schuppen unterschieden.

Die fettigen Schuppen sind besonders lästig und unansehnlich. Es wird als Seborrhoische Dermatitis bezeichnet, welches eine chronische und unangenehme Hauterkrankung darstellt. Die fettigen Schuppen sind gelblich, weit verbreitet und treten sowohl auf der Kopfhaut als auch im Gesicht und anderen Körperpartien auf. Diese Art von Schuppen sind ölige Flocken, die in dem Haar kleben bleiben. Das sieht nicht sonderlich schön aus und begleitet Betroffene meist lebenslang. Mit den passenden Pflegemitteln kann man den fettigen Flocken entgegenwirken, um die Lebensqualität zu steigern.

Doch auch die trockenen Schuppen sind nicht sonderlich angenehm. Sie sind zwar nicht gelb und klebrig, dafür bringen sie einen unangenehmen Juckreiz und Rötungen der Kopfhaut mit sich. Die trockenen Schuppen sind dafür bekannt, dass sie weißliche Hautschuppen sind, die von der Kopfhaut sowie den Haaren herabrieseln. Das Ende vom Lied ist, dass die Schuppen auf der Kleidung vorzufinden sind, was bei starkem Befall besonders in der Öffentlichkeit als besonders unangenehm angesehen wird.

Ursachen von Schuppen

(Wie entstehen Schuppen? Bildquelle: www.headandshoulders.de)

2. Was sind die Ursachen der Schuppen?

Es gibt viele verschiedene Ursachen, die dazu beitragen, dass sich sehr viele Schuppen bilden. Wenn Sie die Ursache kennen, dann kann effektiv gegen die Schuppenbildung vorgegangen werden. In der Regel sind Schuppen von harmloser Natur. Allerdings können auch Krankheiten dahinterstecken. Sie sollten auf jeden Fall der Ursache auf den Grund gehen. Aber welche Ursachen gibt es nun?

1. Erbliche Veranlagung

Nicht selten ist die Erbsubstanz der Auslöser für die Schuppenbildung. Wenn bereits in der Familie häufig Schuppen aufgetaucht sind, dann ist es durchaus möglich, dass dieser Faktor weitervererbt wird.

2. Umweltfaktoren

Auch die Umweltfaktoren spielen eine Rolle mit. Es hängt viel von dem vorherrschenden Klima ab. Bei zu heißem Wetter und einem trockenen Klima treten häufig vermehrt trockene weiße Schuppen auf. Diese Schuppen tragen dazu bei, dass die Kopfhaut anfängt zu jucken.

3. Stress

Wer unter körperlichen oder seelischen Stress leidet, muss ebenfalls damit rechnen, dass es zu dem Entstehen von Schuppen kommt. Durch eine enorme psychische Belastung kommt der Stoffwechsel der Hornhaut aus dem Gleichgewicht. Das Resultat aus der Veränderung des Stoffwechsels ist das, dass sich lästige Schuppen bilden. Aufgrund der Tatsache, dass nun auch die Abwehrbarriere gestört ist, haben Hautpilze ebenfalls leichtes Spiel, sich einzunisten und auszubreiten.

4. Hormonveränderung

Bereits während der Pubertät kommt es sehr häufig vor, dass die Jugendlichen unter Schuppenbildung leiden. Die Talgproduktion der Kopfhaut wird durch unsere Hormone stark beeinflusst. Von daher sind nicht nur Mitesser und Pickel, sondern auch fettige Haare Probleme bei den Jugendlichen. An der Kopfhaut setzen sich gelbe Schuppen ab, was natürlich für Jugendliche im pubertierenden Alter eine enorme Einschränkung und Lästerpotential darstellt. Damen während der Wechseljahre hingegen leiden unter trockenen Schuppen. Während der Schwangerschaft lassen erfahrungsgemäß die Schuppenprobleme nach. Frauen erfreuen sich über die schönsten Haare. Doch der Zustand des schönen Haares ohne Schuppen hält nicht lange an. Nach der Schwangerschaft treten die Probleme oft wieder auf.

5. Alkoholkonsum

Ein übermäßiger Alkoholkonsum kann ebenfalls eine negative Auswirkung auf die Schuppenbildung mit sich bringen.

6. Ernährung

Ernähren Sie sich ungesund, dann kann das ebenfalls eine Ursache für das Schuppenproblem darstellen. Gemüse und Obst sollten grundsätzlich nicht fehlen. Fastfood hingegen sollte von der Liste gestrichen werden.

7. Haarpflege

Die falsche Haarpflege bringt ebenfalls negative Auswirkungen mit sich. Werden die Haare zu oft und mit aggressiven Haarshampoos gewaschen, so tritt ebenfalls der Effekt der trockenen Schuppen auf. Kommt dann auch noch zu heißes Föhnen, Glätten oder Locken hinzu, dann ist das Schuppenproblem vorprogrammiert. Auch die Verwendung von Haarsprays oder Gels kann dazu beitragen. Es kann helfen, eine Zeitlang nur noch rein pflanzliche Shampoos zu verwenden. Denn oft reagiert die empfindliche Kopfhaut mit Schuppen auf Zusatz- und Konservierungsstoffe.

8. Schuppenflechte

Die Schuppenflechte ist leider nicht selten. Sie tritt oft auf und hinterlässt jede Menge Schuppen. Bei der Erkrankung verhornen die Hautzellen der oberen Hautschicht besonders schnell. Außerdem werden die Schuppen sehr schnell und vermehrt nachgebildet. Dadurch entstehen die für die Schuppenflechte typischen kreisrunden Erscheinungen. Besteht der Verdacht auf Schuppenflechte, sollte unbedingt ein Hausarzt oder Hautarzt aufgesucht werden.

9. Neurodermitis

Von Neurodermitis gibt es eine Variante, die nur den Kopf und den Hals befällt. Neurodermitis ist ein stark juckender und schuppender Hautausschlag, der besonders unangenehm ist. Auch Kinder können davon schon betroffen sein. Durch die stark juckende Kopfhaut kommt es im Endeffekt zu der Schuppenbildung.

10. Mögliche Allergien

Es gibt auch sogenannte Kontaktallergien, die dazu beitragen können, dass sich Schuppen bilden. Und zwar reagiert die Haut durch den Kontakt mit allergischen Stoffen in Form von Schuppen, Juckreiz, Krusten und Schorf.

3. 10 Tipps: Wie werde ich die Schuppen wieder los?

Hier kommen für Sie zehn kleine Tipps, die Sie sofort umsetzen können, um die Schuppenbildung zu reduzieren:

1. Mindern Sie Ihren Stress

Da körperlicher und seelischer Stress sich unvorteilhaft auf die Haut auswirkt, sollten Sie unbedingt den Stressfaktor so gering wie möglich halten.

2. Verwenden Sie weniger Hairstyling-Produkte

Es ist wichtig, so wenige Hairstyling-Produkte zu verwenden, wie möglich ist. In den Produkten sind meistens chemische Zusätze enthalten, die für die Kopfhaut sehr belastend ist und die Bildung von Schuppen hervorruft.

3. Auf den Fön verzichten – nicht zu heiß föhnen

Für die Haare und die Kopfhaut ist es am besten, wenn auf den Fön komplett verzichtet wird. Doch das stellt natürlich auch wieder ein Erkältungsrisiko dar. Wer es nicht verträgt, die Haare an der Luft trocknen zu lassen, der sollte den Fön nutzen, aber darauf achten, nicht zu heiß zu föhnen.

4. Waschen Sie Ihre Haare auf keinen Fall jeden Tag

Haarpflege ist gut und schön, sollte aber nicht übertrieben werden. Manchmal ist weniger mehr und genauso ist es bei der Haarpflege. Sie sollten darauf verzichten, die Haare täglich zu waschen. Das strapaziert Haare und Kopfhaut zugleich.

5. Haare mit kaltem oder lauwarmem Wasser waschen

Für viele Leute ist das eine schlimme Vorstellung, die Haare mit kaltem oder lauwarmem Wasser zu waschen. Für die Kopfhaut ist es jedoch sehr vorteilhaft. Maximal lauwarmes Wasser sollte verwendet werden, um die Haare zu waschen. Zu warmes Wasser ist kontraproduktiv und kann das Schuppenproblem hervorrufen.

6. Sorgen Sie für einen Kopfschutz bei starker Hitze

In den Sommermonaten bei starker Hitze sollten Sie grundsätzlich einen Kopfschutz tragen. Bei starker Hitze wird die Kopfhaut ausgetrocknet, wodurch trockene Schuppen entstehen.

7. Vermeiden Sie fettiges Essen

Auf fettiges Essen wie Fast Food sollten Sie zwingend verzichten. Denn das ist ebenfalls ein Faktor, der sich sehr negativ auf die Kopfhaut auswirkt.

8. Keine spitzen Bürsten und Kämme nutzen

Um die Kopfhaut und das Haar nicht übermäßig zu strapazieren, sollte auf das Kämmen mit einem spitzen Kamm verzichtet werden.

9. Sorgen Sie für einen ausreichenden und erholsamen Schlaf

Wichtig ist es, dass Sie genügend Schlaf bekommen. Ansonsten wird der Stressfaktor aufrechterhalten, was letztendlich das Problem der Schuppen verstärkt.

10. Waschen Sie die Haare nie mit herkömmlicher Seife

Beim Haare waschen sollte auf herkömmliche Seife zwingend verzichtet werden. Seifenreste können zurückbleiben und die Kopfhaut reizen.

Wetere Infos zum Thema Schuppen finden Sie im folgenden Wikipedia-Artikel.